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Da
kommen
sie, die drei
Scheinheiligen
aus dem Nordenland:
Hanneluja, Klausenar und
Jörgior, die weisen Liederjanis.
Sie bringen Weinrauch, Mürre
und Doppelkorn und singen gar
Loses zum Fest. Sie folgen dem
Stern von Benzlehem, und siehe da:
Es ist Frieden auf der A 7, denn es ist Stau.
Und die Hirten auf dem Felde treiben ihre
Lammkoteletts in die Tiefkühltruhe, folgen den
Plakathinweisen und amüsieren sich bei Liederjan,
denn hier weihnachtet es gar heftliglich. Jahr um Jahr
haben sich die Drei nämlich im Christbaumkugelhagel,
an den Hallelujastauden und im Messernahkampf um die
Weihnachtsgänse ihr Lametta reichlich verdient. Auf jedem
ihrer 37,4 Instrumente können sie so gnadenlos tirilieren,
daß
auch in den wohlbeheiztesten Stuben spontanes Schneetreiben
einsetzt, durchmischt mit Konfetti.
Ihr Satzgesang
ist verteufelt
engelsgleich,
entrückt wie
die B-Tonarten
in Kreuzlingen,
und das ist gut so.
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