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"Matjes an Kabelsalat"
das aktuelle Programm

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  Zunächst einmal sucht sich das Trio als kleinste Marchingband Deutschlands mit zwei Blechbläsern und einem Paukisten ihren Weg durch die Zuschauerreihen um dann vor der Bühne mit einem teuflischen Tubatriller anzuhalten. Zwischen diesem "Einmarsch" und den Schlußstücken, bei denen auch die eingefleischtesten Mitsingmuffel vor dem Schwung und dem Charme der drei kapituliert haben, werden die Zuschauer in den typischen Liederjankosmos entführt. Dieser ist voller skurriler Bilder von Erlebnissen in der Bundesbahn bis zur Auswirkung bedingungsloser Technikgläubigkeit, von Kurschatten bis zur Wahrscheinlichkeit von Unwahrscheinlichem; von der Baisse an der Börse bis zum Actionhappening im Baumarkt nebenan. Egal ob nun der deutsche Problembär besungen wird oder eine blutige Moritat erklingt, immer geschieht dies mit mal lockerem und mal sarkastischem Humor voll norddeutschem Hintersinn. Zwischendrin gibt es auch immer wieder ruhigere Töne: Lieder vom Verliebtsein, von Erinnerungen und von der Sehnsucht dem norddeutschen Schmuddelwetter zu entkommen um gleich wieder dorthin zurück zu wollen. Doch sind sie nicht aus Schmalz gebacken sondern von der ehrlich anrührenden Art - nicht ohne ein gelegentliches Augenzwinkern. Für die ganz "alten" Fans sind auch diesmal vertraute Stücke aus der reich gefüllten traditionellen Schatzkiste der Gruppe dabei.
All dies wird vorgetragen mit astreinem dreistimmigen Satzgesang und dem Einsatz von unzähligen Blas-, Streich-, Zupf-, Knopf- und Tasteninstrumenten.